01.03.14

Berufs- und Studienorientierungstag 2014

Von: E. Friedel-Treptow

7. Berufsfindungstag am Stephaneum ein voller Erfolg

Mit Finanzminister Bullerjahn konnte die Serie prominenter Schirmherren auch im 7. Jahr fortgesetzt werden.

In der vollbesetzten Aula konnte Schulleiter Winter die Veranstaltung eröffnen und auch den Chef der Verwaltung des Schulträgers, OB Michelmann, begrüßen sowie natürlich die 52 Aussteller, die interessierten Schüler, Eltern sowie die begleitenden Lehrer.

Von 9 -13 Uhr herrschte dann reges Treiben im Stephaneum.

13:15 Uhr tragen sich viele Mitwirkende in der Aula zum Auswertungsgespräch. Positives Feedback mit viel Lob für den Gastgeber.

Aus dem Team des Gastgebers ragten zwei besonders hervor, Herr Friedel-Treptow und Herr Falke – ihnen galt der besondere Dank, dem ist auch von Seiten der Schulleitung nichts beizufügen.

Originaltext:

Der tagesaktuelle Präsentationsplan ist hier abrufbar.

Ablaufplan

Freitag, 28.02.2014

  • 14.00 - 16.00 Uhr Einräumen der Turnhalle, Umräumen der Ausstellungsräume Hausmeister, Klasse 12-3 Bei Bedarf können die Austeller ihre Infostände gestalten (bitte entsprechend anmelden)

Samstag, 01.03.2014

  • 09.00 - 14.00 Uhr 7. Berufs-und Studienorientierungstag

Ablauf

  • Ab 07.30, Aufbau der Informationsstände im Haus I und Turnhalle Haus I Aufbau des Info-Trucks auf dem Parkplatz Steinbrücke
  • 09.00 Uhr Aula Haus I Eröffnung des 7. Berufs- und Studienorientierungstages
    • Herr Bullerjahn, Finanzminister des Landes Sachsen-Anhalt
    • Herr Michelmann, Oberbürgermeister der Stadt Aschersleben
    • Herr Winter, Schulleiter des Gymnasium Stephaneum
    • Herr Falke, Oberstufenkoordinator
    • Herr Friedel-Treptow
    • Klassen 11-1, 11-2, 11-3, 11-4, 10-2
    • Eltern, Tutoren und Klassenleiter
  • Ab 09.30 Uhr, Präsentationen der Einrichtungen in den Räumen Haus I, Turnhalle Haus I und Info-Truck auf dem Parkplatz Steinbrücke und Einzelpräsentationen, -vorstellungen sowie Vorträge in der Aula Haus I, Hörsaal Chemie (301) und Hörsaal Physik (309) nach gesondertem Plan
  • Ab 09:30 Uhr, die Mitglieder des Schulelternrates des Stephaneums stehen im Raum 107 für Anfragen und Gespräche zur Verfügung
  • Ab 10.00 Uhr, alle Klassen 8 mit Eltern und Klassenleiter
  • Ab 10.30 Uhr,alle Klassen 9 mit Eltern und Klassenleiter
  • Ab 11.00 Uhr,alle Klassen 10 mit Eltern und Tutoren
  • Ab 11.30 Uhr, alle Klassen 12 mit Eltern und Klassenleiter
  • Ca. 14.00 Uhr, Feedbackrunde, Aula Haus I, Klasse 12-4 Ausräumen der Turnhalle, Wiederherstellung der Ordnung in den Unterrichtsräumen
  • 08.00 – 13.00 Uhr Getränke in der Cafeteria im Haus I (Kellerbereich)
  • Ab 11.00 Uhr Essenversorgung im Rondell

Berufs- und Studienorientierungstag 2014

Am 01. März 2014 ist es wieder so weit:

Das Stephaneum steht wieder ganz im Zeichen des 7. Berufs- und Studienorientierungstages. In der Zeit von 09.00 bis 14.00 Uhr stehen Vertreter von Betrieben und Einrichtungen aus der Region, Berufsausbildung, Fach- und Hochschulen, aber auch von Krankenkassen, Geldinstituten und gemeinnützigen Vereinen zur Verfügung, um die Fragen von Schülerinnen und Schülern zur beruflichen Zukunft zu beantworten.

Teilehmer (Stand 21.02.2014, wird ständig aktuallisiert):

  • Novelis Deutschland GmbH Werk Nachterstedt
  • Hauptzollamt Magdeburg
  • Euro-Schulen gemeinnützige Gesellschaft für berufliche Bildung und Beschäftigung mbH Euro Akademie Halle
  • Verlage Stark und Aulis
  • Staatliche Studienakademie Thüringen Berufsakademie Gera
  • AIFS
  • Fachhochschule Polizei Aschersleben
  • Hochschule Merseburg
  • Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
  • Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
  • Hochschule Harz
  • ijgd LV Sachsen-Anhalt e.V.
  • Institut Braune gGmbH
  • Autohaus Schmidt & Söhne Aschersleben GmbH & Co. KG
  • Bildungszentrum „Albert Schweitzer“ Ameos-Klinikum Aschersleben
  • Stadt Aschersleben
  • Agentur für Arbeit Bernburg
  • Salzlandsparkasse
  • IWK-Institut für Weiterbildung in der Kranken- & Altenpflege gemeinnützige GmbH
  • Karrierecenter der Bundeswehr Erfurt – Karriereberatungsbüro Halberstadt
  • STASSKOL GmbH
  • SAE Institute Leipzig
  • Bundespolizeiakademie
  • Bildungszentrum Dessau gGmbH
  • Karrierecenter der Bundeswehr Erfurt – Karriereberatungsbüro Halberstadt
  • Ostharzer Volksbank eG
  • Gemeinschaftsprojekt „Grüne Berufe“
  • BBRZ e.V.
  • DIE SCHULE, IFBE Bildungszentrum Schönebeck
  • BBI-Akademie für berufliche Bildung gGmbH Halle/Saale
  • Barmer GEK
  • Schiess GmbH
  • Hochschule Anhalt
  • DAK Gesundheit
  • Leuphana Universität Lüneburg
  • Tonfunk GmbH Ermsleben
  • Clopay Aschersleben GmbH
  • Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
  • Bilfinger MCE Aschersleben GmbH
  • HFTL TRÄGERGESELLSCHAFT MBH Hochschule für Telekommunikation Leipzig
  • Azubis.de, Mitteldeutsche Druck- und Verlagshaus GmbH & Co. KG
  • Designschule Leipzig, Designhochschule Leipzig
  • EMS elke meister schulen gGmbH & Medi-Z Halle gGmbH
  • EBS Universität für Wirtschaft und Recht
  • Otto-von-Guericke Universität Magdeburg & RKW Sachsen-Anhalt Projekt
  • ego.-MINT
  • Hochschule Braunschweig/Wolfenbüttel
  • ISW Institut für Strukturpolitik und Wirtschaftsförderung gemeinnützige Gesellschaft mbH
  • Schulelternrat des Stephaneums

Also der Reihe nach:

Treffpunkt 9.15 Uhr Hauptbahnhof Aschersleben. Unsere Nachbarn (Familie Pohl) haben uns Unterstützung angeboten und uns mit zum Bahnhof genommen. Unterwegs bekam ich schon mal die Hinweise zur Pferdeeine in Aschersleben und warum sie so heißt. Ich als Zugereister fand das echt spannend und werde nach Rückkehr die Aussagen bestätigen, das heißt, ich werde mir die alte Fuhrt an der Pferdeeine angucken. Also, der Tag war schon mal nicht umsonst. Ich habe etwas über meine neue Heimat gelernt!

Am Bahnhof waren 2 schon da, die anderen waren alle pünktlich. Überraschend fand ich nur, dass die meisten Eltern entweder schon weg waren oder ganz schnell verschwanden. Früher haben sie ihren Kleinen noch gewunken. Das waren Zeiten…. Aber wahrscheinlich waren alle froh, ihren Nachwuchs endlich losbekommen zu haben. (Nach der Zugfahrt und dem nicht enden wollenden Redeschwall einiger, kann ich das verstehen…)

Also rein in den Zug 8 Bienen, 1 Hummel (denn unsere Landeshirts sind dieses Jahr gelb-schwarz) und eine die sich strikt gegen gelb-schwarz geweigert hat und bei blau-weiß geblieben ist, Familie Klanert hat noch brav gewunken, uns viel Glück gewünscht und schon verschwand Aschersleben hinter Bäumen und Bergen und Graslandschaften.

Die Kinder waren direkt froh, als alles verschwand und somit die Gefahr geringer wurde, dass alles nur ein Traum ist.

Also wie gesagt, schnattern im Zug, essen, Nimm 2 nehmen, die Namen nachtragen in die T-Shirts und Jacken, neue T-Shirts, gesponsert von WB Büchner Hoym, mit Namen und Schullogo drauf austeilen, neue Sportler, Ruderer aus Bernburg, in Güsten beim Zusteigen beobachten und erstmal Ankommen in Magdeburg.

Dort auf den richtigen Bahnsteig zotteln und feststellen, dass offensichtlich ganz viele Landessieger nach Berlin fahren. So kamen also Triathleten aus Halle, Hockeyspieler aus Köthen und Schwimmer aus Halberstadt dazu. Letztere schnappten uns ja den Landessieg bei den Jungs weg. Ich bedauere das sehr. Die Jungs fehlen mir wirklich!! So als Ausgleich für die Dauerschwatzenden Hühner… Nächstes Jahr sind sie wieder dabei!!!

Im Zug nach Berlin dann haben wir wahrscheinlich ziemlich viel Kompentenzschein vermittelt. Der Trainer der Triathleten wollte uns direkt seine Mannschaft andealen. Wir haben einen Tausch angeboten, den er dann doch nicht wollte, als er das pausenlose Janinmundwerk registrierte. Der Ruderkollege (heißt Andreas Richter) vom Gymnasium Bernburg kannte nun wieder unseren Kollegen Rauchfuß und so waren erste Kontakte geknüpft. Und wir konnten in Fachsimpeleien über den Sport die Zeit verbringen. Wobei der Kollege feststellte, dass für Figuggchen (was für ein genialer Begriff) keine Zeit ist, wenn man vom 10m Turm springt…

Unsere Kinder stellten krass fest, dass es sogar Strom gibt im Zug (Herz was brauchst du mehr?) und mussten dann aber irgendwelche Watts vermisst haben und somit erschien ihnen das Ganze nutzlos. Dennoch wurden Handys geladen… Die Unterhaltungen drehten sich dann in der Folge um: Wimpernzangen (wobei eine als Lebensretterin für die andere auferstand, weil die andere nämlich ihre vergessen hat und somit dem Tode nah war), Eyeliner, vergessenen Glitzer, mit dem man leicht nuttig aussieht, Studium (Jura, Rechtsmedizin, Rechtswissenschaft) also über die Zukunft. Da muss ich einhaken. Es war die Meinung vorhanden, dass man mit Jura Richterin werden kann, mit Rechtswissenschaften oder Rechtsmedizin Anwältin werden kann. Mhm. Rechtsmedizin dann Anwälte der Toten vielleicht…

Interessant war Valerie`s Interpretation von IKEA. Idioten kaufen einfach alles… Mhm. Ich Idiot…

Und wenn sich die Kinder unbeobachtet fühlen, dann reden sie und reden sie und reden sie und… Vor allem über andere. Ich möchte es nicht hetzen nennen, würde aber sagen, sie hetzen. Zum Beispiel über Klassenkameraden. Da gibt es wohl einen, der sich schon jetzt für besondere Fotos von den Mädchen interessiert. 7. Klasse, ich bin entsetzt.

Wichtig war auf jeden Fall auch, dass man sich unterwegs schminkt. Dabei hat Janin die Sonne gestört. (Wahrscheinlich strahlte sie heller als sie selbst oder man sieht beim Schminken die Putzstreifen oder so.) Auf jeden Fall fühlte sie sich danach schön. Ja ja was Schminke alles kann… Aber sie kann auch gönnen können. Sie stellte fest, dass Klara schöne Lippen hat, so von Natur aus… 

Als nächstes ging es dann doch wieder um Jungs. Janin hat sich vorbereitet und ganz viele Visitenkarten geschrieben, die sie möglichst vielen in die Hand drücken möchte. (Hoffentlich redet sie nicht so viel dabei, andernfalls bekommt sie alle gleich zurück. Ich meine damit die Redequantität nicht –qualität...) Wobei, die Quantität kommt mir zu gute. So kann ich wenigstens viel schreiben…

Also zurück zu den Jungs. Da ging es doch tatsächlich um Größe (ich meine jetzt nicht Körperlänge – verrückt die kleinen), um besagten Fotosammler, um Eifersüchteleien und Achtung jetzt: um „50 Shades of Grey“. Und zwar wurde darüber berichtet, dass die Mutti (ich verrate nicht welche – weiß es aber – und dass nur ich das weiß, kann so bleiben. Ich schicke mal die Bankverbindung vom Förderkreis mit, gegen eine kleine Spende, bleibt es mein Geheimnis ;-)) das zu Hause hat. (So alle Mutti`s, jetzt mal rot werden – ich weiß nämlich was in den Büchern steht.)

Nachdem es mir irgendwann gelang alle Kinder mal ne Runde zu rollen, als ich vorschlug heute (Sonntag – wie genial von mir) das Powershopping hinter uns zu bringen, zu shoppen bis die Füße qualmen, und alle Mädchen begeistert waren, stellte Valerie fest: „Ich glaube wir sind alle ZU blond.“ Was für eine geistreiche Erkenntnis.

Einfahrt in Berlin fragte Janin, ob dieser Fluss die Elbe sei… Extra blond…

Ankunft Berlin. Akkreditierung reibungslos, warten auf den Bus, Klara sieht ihre Freunde (als FCM Fan sind blau-weiße Polizeiautos quasi Fanfahrzeuge), Weda (aus Drohndorf – gilt als Entschuldigung) versteht das System, „ach jetzt verstehe ich das, hier sind Mannschaften aus allen Bundesländern“, mit dem Bus durch das bunte Berlin (wir haben kaum jemanden unsere Muttersprache reden hören), kurzer Fußweg ins Hotel, das im Übrigen zu den besseren Herbergen gehört, einchecken, schnell Fernseher an und sehen wie DER FC Carl Zeiss Jena 3:0 den Berliner AK wegräumt… Alles perfekt. Jetzt sind wir im Hotel und ich habe die ersten Zeilen schreiben können. Jedoch scharren die Kinder schon wieder mit den Füßen und wollen noch mal los. Also bis später…

Jetzt ist es später (23.30 Uhr) und wir sind gerade zurückgekehrt in`s Hotel.

Es folgt also der 2. Teil des Berichtes: (Das ist jetzt für die Leser relativ egal, weil sie ohnehin alles nacheinander lesen…)

Ok. Wir haben uns also wie verabredet im Foyer des Hotels getroffen. Alle waren da. Nur Janin fehlte. Stimmt nicht ganz. Als ich sie von hinten gesehen habe, war sie da. Nur als sie sich umdrehte, sah sie aus wie eine Mutation zur Tschanien. Derartig viel Lippenstift drauf, dass klar war, sie macht hier heute keine Gefangenen. Sie nimmt sich was sie will und verschlingt es (ihn) am Stück… Nach einem von uns gesponserten Schokoladenriegel (Kinderschokolade was sonst?) sind wir dann also mit den lieben Kleinen eine Runde durch den anliegenden Park geschlendert. 

Zurück im Hotel gab`s direkt Abendbrot und wir waren Abfahrtbereit zum Musical. Bewusst haben wir uns für „Tanz der Vampire“ entschieden. Wir hofften darauf, dass unsere Kinder den nötigen Biss für die anstehenden Wettkämpfe bekommen. Nun haben wir ja unterschiedliche Erfahrungen mit dem kulturellen Highlight in Berlin. Während „Hinterm Horizont“ Hammer war, war der Friedrichstadtpalast eher so, so, so, so da eben…

Wo gehört nun der Tanz hin? 

Aber nicht so schnell. Schließlich mussten wir mit der S-Bahn erstmal hinkommen. Hier hat mich Klara überrascht. Sie erkannte sofort, wer frisch gewaschene Frauenhaare hat und wer das noch erledigen muss. Für mich sah alles gleich aus… Unterwegs stellten wir auch fest, dass viele dieser freundlichen Berliner Ureinwohner mit sich selbst reden. Extrem gespalten die Leute… Dann war wieder Umzug angesagt. (So schon in vorangegangenen Jahren berichtet) Diesmal wurde ein ca 105`` Fernseher durch die Gegend getragen. Und freundliche Obdachlose haben mit uns wieder gesprochen. Da ich in solchen Momenten nie „Nein“ sagen kann, habe ich ihm eine seiner Zeitungen abgekauft (für 1,20€ plus 3,80€ Trinkgeld). Er wurde daraufhin nochmal freundlicher und wünschte uns viel Erfolg für unseren Start. Denn inzwischen hatten wir uns auch ausgetauscht über unser Hiersein… Mit diesen guten Wünschen wird doch dieses Jahr mal was gelingen, oder? Während der Fahrt kam auch die Aussage, dass Tschanien bereits mehr als 20 Freunde hatte. Hammer! Ich sage ja, sie verschlingt sie… Ausstieg am Bahnhof Zoologischer Garten. Übler Geruch, 2 mal um die Ecke und wir standen vor dem Theater des Westens…

Im Theater dann stellte ich fest, dass meine Kleiderordnung nicht so ganz den Erwartungen entsprach (Jeans, T-Shirt, Turnschuhe). Macht aber nix. Ich bin ja selbstbewusst.

Zum Stück: Kurz gesagt habe ich folgendes gelernt: Dracula ist ein armes Würstchen, das eigentlich nur verzweifelt auf der Suche nach Frischfleisch (wahlweise Frischblut) ist und eigentlich nie zur Ruhe kommt und darüber eigentlich schon seit Jahrhunderten nicht glücklich ist. Andererseits hat er was, was viele scheinbar nicht haben, denn die jungen Dinger werden Wachs in seinen Händen (so schlimm kann sein Dasein nun auch nicht sein…). Allerdings ist es wohl auch so, dass, wenn man die Ewigkeit hat, man auch keine Zukunft hat. Verwirrend? Geht so, oder? Auf jeden erfuhren wir noch, dass Dracula`s Sohn Herbert heißt und bekennender Schwuler ist. Und das ist auch gut so, wir sind ja schließlich in Berlin und hier ist ein Bekenntnis zumindest einfacher…

Egal. Zurück zum Stück. Es ging also los und irgendwie beschlich mich das Gefühl, dass ich verdammt müde bin. Ich habe also versucht in der Tarnung der Dunkelheit etwas Schlaf vor zu holen, was mir leider nicht gelang, denn das Geschrei von den Sängern und Sängerinnen war einfach zu laut. Dazu kam, dass das Publikum nach jedem Stück laut klatschte und Jubelschreie anstimmte. Irre. Diana meinte, die jubeln und wir wissen nicht warum…

Die Geschichte habe ich verstanden. Schließlich habe ich ja das Original von Roman Polanski gesehen. Somit verstand ich auch, warum die meisten Sänger im Karel Gott Style gesungen haben. Es musste der Geschichte nämlich Authentizität verliehen werden, denn das Original spielt ja in Transsylvanien und da wird schließlich eine slawische Sprache gesprochen. Gut fand ich auch die versteckte Ode an den Knoblauch. Jeder weiß ja um die gesunde Wirkung der Knolle…

Insgesamt also sage ich als bekennende Kulturbanause, das Stück war so lala. Am meisten hat uns noch der Dracula beeindruckt, der ziemlich mächtig wirkte und ganz anständig klang. Er hatte jedoch eine viel zu enge Hose an, die ihn sicherlich an bestimmten Stellen ziemlich einengte. Dazu das Tanzholz (geborgt aus dem Friedrichstadtpalast) sah er zumindest dort komisch aus. Ich werde dennoch zu Hause mal mit so ner engen Hose singen üben. Vielleicht kann ich`s ja dann…

Fazit: Den Kindern hat`s gefallen. Sie fanden es sogar ein bisschen traurig, was vermuten lässt, dass sie tatsächlich wach geblieben sind. Dies gelang im Übrigen nicht allen. Ein Gast musste sehr zärtlich von seiner Begleiterin am Ende geweckt werden (der glückliche Schläfer…). Wir hatten uns also nicht so verspekuliert. Die Kinder sind zufrieden. Wenn sie jetzt noch bissig sind…

Dann zack in die U-Bahn, zurück in`s Hotel, Regeln für die Nacht in Erinnerung gebracht, Weckzeiten mitgeteilt und husch in`s Körbchen. 

Jetzt ist es 00.20 Uhr und ich habe fertig geschrieben. Jetzt noch an den Kollegen Czech schicken, der in diesem Jahr für den Transport auf die Homepage zuständig ist.

Somit bleibt ein „Gute Nacht Aschersleben“. Morgen mehr von uns.