Bericht

09.11.11

Gestaltung des Projekttages - Geschichte 2011

Von: K. Winter

Der 9. November in der deutschen Geschichte - ein besonderer Tag, für Schüler der Klasse 9, Lehrer, Referenten und Gäste, so jedenfalls gestern am Stephaneum.

Den Auftakt gestaltete der Volksbund für Kriegsgräberfürsorge. In der Aula des Hauses I stellte er sich vor und widmete der Jugendarbeit den Schwerpunkt dieser Präsentation. Logisch, denn am Mittag wurde der Kooperationsvertrag unterzeichnet und im Vorfeld besprochen, welche Möglichkeiten sich für die Zusammenarbeit gerade auf dem Gebiet der Geschichte bieten. Frau Spangenberg und Frau Jentsch arbeiteten gemeinsam mit Herrn Scherschmidt und Herrn Schrage vom Volksbund ein Konzept aus, welches in den nächsten Jahren umgesetzt werden soll.

Aber zurück zur Aula. Dort schloss sich an die Vorstellung eine Podiumsdiskussion zum Thema 09.11.1989 an. Herr Pfarrer Büdtke, als Vertreter AEUR?OstAEURoe und das MdL Herr Rothe, als Vertreter AEUR?WestAEURoe hatten vorne Platz genommen. Herr Büdtke stellte die Vorgänge in Aschersleben dar und schilderte dabei seine persönlichen Hoffnungen, welche mit der Grenzöffnung verbunden waren und stellte abschließend fest, dass zwar nicht alle Wünsche in Erfüllung gingen, aber die Jugend heute in Freiheit und Demokratie aufwachsen kann und alle Möglichkeiten der persönlichen und beruflichen Entfaltung vor sich hat.

Herr Rothe stellte das einmalige Ereignis einer friedlichen Revolution mit durchschlagenden Erfolg in den Raum und dankte den Menschen in der ehemaligen DDR für diese Leistung.

Er gab auch unumwunden zu, dass kein Politiker in Westdeutschland einen Plan für diesen Tag X, der sich dann als 09.11. herausstellte, parat hatte. Und das es ein schwieriger Vereinigungsprozess war, indem der Westen sich nicht ändern wollte und nur der Osten sich anpassen musste, dürfte allgemein bekannt sein.

Schade, denn dadurch ist Potential der friedlichen Revolution ungenutzt verpulvert und manch notwendige Reform im Westen unnötig vertagt wurden.
Nach der Podiumsdiskussion ging es dann in die 5 Workshops, welche bis 13:30 Uhr andauerten und in welchen die Schüler an folgenden Themen arbeiteten:

Ab 13:30 Uhr lief dann die Präsentation in der Aula und eins muss allgemein festgestellt werden: alle Gruppen hatten tolle Ergebnisse zu bieten und zeigten damit, dass diese Workshops angenommen wurden und für die Schüler der Klasse 9 fach- und sachgerecht waren.

Am Ende konnte ein überaus positives Fazit gezogen werden und dies wurde auch von den Referenten untermauert.

Deshalb hat die Schulleitung auch beschlossen, den 9. Klassen einen weiteren Projekttag im 2. Halbjahr zu gewähren für den Fall, dass in Fortsetzung der Arbeiten vom 09.11.2011 eine der für die Vertiefung angebotenen Gedenkstätten besucht werden sollte. Die Schule wird die Hälfte der Reisekosten übernehmen als besondere Anerkennung der geleisteten Arbeit.

Den Klassen werden folgende Gedenkstätten zur Vertiefung der Thematik zum Besuch empfohlen:

 

Originalversion:

Folgende Agenda ist für diesen Tag vorgesehen.

08:00 bis 08.25 Uhr (Aula Haus I)

Vorstellung durch den Volksbund deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V.
Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge stellt sich vor. Es sollte dabei die  Zielstellung, langfristig eine Jugendgruppe am Stephaneum aufzubauen, eingebunden werden.

08:25 Uhr (Aula  Haus I)

Eröffnung des Projekttags durch Schulleiter

08.30 Uhr (Aula  Haus I)  Podiumsdiskussion zum Thema Mauerfall

AEUR?Wie nahm ich dieses Ereignis war und was waren meine ersten Eindrücke und Handlungen?AEURoe Im Podium stellen sich  Pfarrer Büdtke als Vertreter der AEUR?OstdeutschenAEURoe  und Bernward Rothe, heute MdL, als Vertreter der AEUR?WestdeutschenAEURoe zur Diskussion. Moderation: Hr. Winter

Ab 09:00 Uhr  Workshop und Arbeitsgruppen

Die Pausengestaltung erfolgt individuell nach Arbeitsfortschritt

Ab 12: 45 Uhr  Abschluss der Workshops und Erstellung von Schautafeln o.ä. zum Thema

Diese Tafeln finden später zur Gestaltung der Geschichtsräume Verwendung, hierbei unterstützen die einzelnen Fachlehrer. Es ist jedes Thema auf regionalen Bezug zu überprüfen!

Ab 13:30 Uhr - Präsentation in der Aula

Gegen 14.30 Uhr - Ende des Projekttages

Incl. mit kurzer Reflektion und Bewertung der einzelnen Gruppenarbeiten

 

Folgende Hinweise für diesen Tag sind zu beachten:

Je Klasse können maximal 6 Schüler in denselben Workshop gehen. Jeder Schüler fertigt einen Bericht über seinen Workshop.

Ansprechpartner am Tag der Durchführung: Frau Jentsch, Frau Spangenberg, Technik/Arbeitsmittel Herr Aigner sowie Betreuung der Referenten durch Herrn Thiele.


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